Heute besuchen wir die Buchhandlung am Mexikoplatz, eine Buchhandlung im südwestlichen Berlin, die seit zwei Jahren aus dem Kiez nicht mehr wegzudenken ist. Sie gehört auch zu unseren persönlichen Lieblingsbuchhandlungen, und so freuen wir uns besonders, sie Ihnen vorstellen zu dürfen.

 

Liebe Frau Stolte, liebe Frau Tietz, bestimmt haben Sie viel zu erzählen, können Sie für uns versuchen, Ihre Buchhandlung in wenigen Sätzen zu beschreiben?

Wir sind zwei erfahrene Buchhändlerinnen, die lange Zeit in leitenden Positionen für verschiedene Buchhandlungen tätig waren: Annelie Tietz und Julia Stolte. Gemeinsam fassten wir den Entschluss, eine eigene Buchhandlung zu eröffnen, als Ende 2014 Räume am Mexikoplatz frei wurden. Nachdem wir bisher im Angestelltenverhältnis tätig waren, bot sich uns die Gelegenheit zur Selbständigkeit. Ausschlaggebend war, dass wir den Zehlendorfer Kiez sehr gut kennen und dass wir eine Buchhandlung nach unseren Vorstellungen gestalten wollten. Hinzu kam, dass wir eine lange Tradition von Buchhandlungen am Mexikoplatz (Manfred Kannenbergs „Bücherei für Geisteswissenschaft und soziale Fragen“ und Jürgen Möckes „Wort + Zeichen“) wiederaufleben lassen wollten.
Die Buchhandlung am Mexikoplatz versteht sich im besten Sinne als Kiezbuchhandlung. Wir sind Teil des Kiezes rund um den Mexikoplatz und Begegnungsstätte für die Menschen, die dort leben und arbeiten Wir kennen unsere KundInnen mit Namen, sind vertraut mit deren Lesegewohnheiten. Auf dieser Grundlage stellen wir unser Sortiment zusammen und planen unsere Lesungen.

 

Welches historische Buch möchten Sie erwachsenen Lesern besonders ans Herz legen und warum?

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Jens Andersen, Jette Glargaard (Hg.)
Ich habe auch gelebt! Astrid Lindgren, Louise Hartung
Ullstein Verlag
592 Seiten, € 26,00

Geschichte ganz persönlich. Der Briefwechsel zwischen Astrid Lindgren und ihrer Berliner Freundin Louise Hartung, Ich habe auch gelebt!, Ullstein Verlag, ist herzerwärmend und erkenntnisreich zugleich Astrid Lindgren stand 1953 am Beginn einer beispiellosen Weltkarriere. Bei einem Berlinbesuch lernte sie die Deutsche Louise Hartung kennen, etwa ein Jahr nachdem Lindgren sehr plötzlich ihren Mann verloren hatte. Aus der Begegnung entstand eine ganz besondere Freundschaft. Wie wenig andere verstand Hartung die „kleine Melancholie“, die Lindgren an manchen Tagen überkam. Über elf Jahre hinweg teilten die beiden außergewöhnlichen Frauen Freude und Trauer und standen einander in über 600 Briefen bei, die sich wie ein Roman lesen. In den Briefen der Freundinnen, die die Weltschriftstellerin Astrid Lindgren von einer ganz neuen Seite zeigen, entsteht ein sehr persönliches Bild vom Leben in Deutschland und Schweden in einer Zeit des Wiederaufbaus und gesellschaftlichen Umbruchs. Berührend, klug, traurig und lustig zugleich: das Porträt einer engen Freundschaft, die alle Grenzen überwindet.

 

Und welches historische Buch empfehlen Sie jüngeren Leseratten?

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Ute Krause
Im Labyrinth der Lügen
cbj, 288 Seiten, € 14,99, ab 10 Jahren

Im Labyrinth der Lügen von Ute Krause. Deutsche Geschichte verpackt in viel Aktion, spannend und unterhaltsam wie ein Krimi!
Die Nachricht trifft Paul wie ein Schlag: Seine Eltern sind nach einem gescheiterten Fluchtversuch aus dem Gefängnis freigekauft worden und fangen im Westen ein neues Leben an – ohne ihn! Wird Paul sie je wiedersehen? Er kann Ostberlin nicht verlassen, wo er bei seiner Oma und Onkel Henri lebt, der im Pergamonmuseum als Nachtwächter arbeitet. Als Paul ihn eines Abends mit seiner Freundin Millie im Museum besucht, hören sie unerklärliche Geräusche: Ist Onkel Henry in schmutzige Geschäfte verwickelt? Auch Oma rückt nicht mit der Wahrheit heraus. Paul und Millie nehmen die Fährte auf und bringen damit alle in Gefahr.

 

Liebe Frau Tietz, liebe Frau Stolte, vielen Dank!

 

Kontakt:
Buchhandlung am Mexikoplatz
Limastraße 2
14163 Berlin
Telefon: (030) 80 90 60 32

Öffnungszeiten:
Montag- Freitag  9-19 Uhr
Samstag 9-14 Uhr

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